Márton Cukrászda in Balatonlelle: Lellei Krémes, legendäre Pogácsa und fast ein halbes Jahrhundert süße Tradition
In Balatonlelle gibt es eine Konditorei, vor der die Menschen schon für Kuchen anstanden, als am Balatonufer noch eine ganz andere Welt herrschte. Die Márton Cukrászda gehört zu den ältesten noch bestehenden familiengeführten Süßwarenwerkstätten in Balatonlelle und begrüßt seit 1979 Liebhaber von Cremeschnitten, Torten, hausgemachten Pogácsa und Eis. Die neuesten Konditoreitrends sind hier nicht der einzige Anziehungspunkt. Viel wichtiger sind Butter, echte Sahne, frische Eier, sorgfältig verarbeitetes Obst und alte Familienrezepte, die sich seit Jahrzehnten bewähren.
Eine der größten Besonderheiten der Konditorei unter der Adresse Rákóczi út 239–241 ist die Eigenkreation von Márton Lajos, die Lellei Krémes. Aber auch für frisch gebackene Pogácsa, Süßspeisen mit hausgemachter Konfitüre und sommerliches Eis lohnt sich ein Stopp. Besonders dann, wenn du Orte magst, an denen das Konditorhandwerk nicht nur Beruf, sondern Familiengeschichte ist.
Seit 1979 versüßt sie die Sommer am Balaton
Die Geschichte der Márton Cukrászda begann 1979. Damals gab es zwischen Keszthely und Siófok kaum privat geführte Konditoreien, sodass das Geschäft in Balatonlelle bald zu einem bekannten Zwischenstopp der Umgebung wurde.
Den anfänglichen Erfolg brachten frisch zubereitete Kuchen und Eis. Die Beliebtheit wuchs so stark, dass im Sommer nicht nur Gäste im Laden versorgt, sondern auch Ferienlager der Umgebung mit Obstkuchen und Pogácsa beliefert wurden.
In einem früheren Interview erinnerte sich Márton Lajos an einen Tag, an dem vierhundert Kilogramm Pogácsa verkauft wurden, und an ein Jahr, in dem die Konditorei sieben Tonnen Sauerkirschen verarbeitete. Diese historischen Zahlen machen deutlich, welch bedeutende Tradition in der Werkstatt gewachsen ist.
Die Konditorei ist jedoch nicht in der Welt der Siebziger- und Achtzigerjahre stehen geblieben. Neue Geschmacksrichtungen, Torten und Eisspezialitäten erweiterten das Angebot, während das Grundprinzip unverändert blieb: Traditionelle Rezepte und echte Zutaten stehen weiterhin im Mittelpunkt.
Márton Lajos: ein Konditormeister, der bis heute neugierig auf neue Aromen ist
Hinter der Márton Cukrászda steht Márton Lajos, mit dem Goldenen Kranz ausgezeichneter Konditormeister, der seit fast fünf Jahrzehnten die Konditoreikultur von Balatonlelle prägt.
Sein Interesse am Beruf hat familiäre Wurzeln. Sein Onkel war ein angesehener Koch und Konditor, der in Budapester Hotels arbeitete. Bei Besuchen in Lelle inspirierte er die Familie mit besonderen Gerichten, Geschichten und Rezepten.
Zu Beginn seiner Laufbahn sammelte Lajos sowohl in Balatonszemes als auch in Budapest Erfahrung, entschied sich später jedoch für seinen eigenen Weg. Statt schneller industrieller Herstellung wollte er eine Werkstatt, in der die Qualität der Zutaten und die traditionelle Zubereitung Vorrang haben.
Seine Neugier auf Neuerungen ist dabei nie verschwunden. Auch mit siebzig bildete er sich noch weiter und lernte an einer italienischen Eisschule. Dieses Wissen brachte er nach Balatonlelle zurück, wo neben klassischer Vanille und Schokolade neue Eisideen entstehen konnten.
Auch die zweite Generation der Familiengeschichte stieg in die Arbeit ein: Tochter Katalin wählte ebenfalls den Konditorberuf. Márton ist somit nicht nur ein altes Geschäft, sondern eine Süßwarenwerkstatt, die mehrere Generationen verbindet.
Lellei Krémes: die eigene Legende der Konditorei
Wenn du nur einen einzigen Kuchen auswählen möchtest, schau dir zuerst die Lellei Krémes in der Vitrine an. Sie ist nicht einfach ein beliebtes Vanilledessert, sondern eine Eigenentwicklung von Márton Lajos, die im Laufe der Jahre zu einem Wahrzeichen der Konditorei wurde.
Der Zauber einer Cremeschnitte liegt in den Gegensätzen: im feinen Knacken des Teigs, der reichhaltigen, kühlen Creme, der Vanillesüße und jenem Moment, in dem der erste Bissen fast im Mund zergeht.
Auch Stammgäste erwähnen die Lellei Krémes ausdrücklich. Ein früherer Gast lobte sie in seiner Bewertung als eine der besten Cremeschnitten seines Lebens. Ein Besucher im Frühjahr 2025 fand sie ebenfalls frisch und köstlich.
Es ist allerdings gut zu wissen, dass mehrere Konditoreien der Stadt Cremeschnitten mit dem Namenszusatz „Lellei“ anbieten. Die Geschichte der hauseigenen Spezialität von Márton sollte deshalb nicht mit den Rezepten anderer Betriebe verwechselt werden.
Wenn du die traditionelle Seite der Konditorei kennenlernen möchtest, ist dieser Kuchen der richtige Einstieg.
Lellei álom: wenn zur Tradition etwas Fantasie kommt
Neben der Lellei Krémes taucht im Angebot von Márton ein weiterer Name mit lokalem Bezug auf: Lellei álom.
Der Kuchen wurde schon in früheren Vorstellungen der Konditorei erwähnt. Ein Gast wählte ihn 2025 ausdrücklich als moderne Tortenschnitte und war sehr zufrieden damit.
Der Name passt auch für sich genommen wunderbar zu einer Konditorei am Balaton. In ihm steckt etwas von der Sorglosigkeit früherer Sommer, von nachmittäglichem Kuchenessen und der Freude, wenn man nirgendwohin eilen muss.
Die genaue Zusammensetzung solltest du anhand des aktuellen Angebots erfragen, denn die Konditorei hat ihre süße Auswahl über die Jahrzehnte mehrfach erweitert und erneuert.
Wenn du die Lellei Krémes bereits probiert hast, kann Lellei álom eine gute zweite Wahl sein. Zwei lokale Spezialitäten, die unterschiedliche Seiten der Konditorei zeigen.
Pogácsa, von denen einst vierhundert Kilogramm an einem einzigen Tag gebacken wurden
So ungewöhnlich es klingen mag: In einer Konditorei ist manchmal nicht der süßeste Kuchen die größte Versuchung. Bei Márton genießen die Pogácsa mindestens einen ebenso guten Ruf wie die Cremeschnitten.
Der Konditormeister berichtete 2025, dass die Pogácsa zweimal täglich gebacken werden. Nicht ohne Grund: Frischer, noch lauwarmer Teig, eine gebräunte Käsekruste und ein butterreiches Inneres bieten ein ganz anderes Erlebnis als Salzgebäck, das schon seit Stunden in der Auslage wartet.
Frühere Gäste lobten ausdrücklich die Varianten mit Käse, Bärlauch, Quark, Kartoffeln und Kürbiskernen. Ein Bericht aus dem Frühjahr 2025 fand beispielsweise sowohl die mitgenommenen Käse- als auch die Bärlauchpogácsa ausgezeichnet.
Das Großartige an guten Pogácsa ist, dass sie keinen Anlass brauchen. Zum Morgenkaffee, vor einem Ausflug oder einfach auf dem Heimweg schmecken sie immer. Bei Márton kann es sogar leicht passieren, dass du gleich eine Schachtel kaufst, obwohl du ursprünglich nur für ein Stück Torte angehalten hast.
Obstkuchen und die Aromen des Sommers
In der süßen Welt der Márton Cukrászda spielte Obst schon immer eine besonders wichtige Rolle.
Früher wurden von hier Obstkuchen in die Kinderferienlager der Umgebung geliefert. In der Werkstatt verarbeitete man erstaunliche Mengen Sauerkirschen und anderes Saisonobst.
Die auf Familienrezepten beruhenden Sauerkirsch- und anderen Obstkuchen erinnern an klassische Sommer am Balaton: weicher oder mürber Teig, reichhaltige Fruchtfüllung, angenehm säuerliche Aromen und jene hausgemachte Art, die sich kaum durch ein kleines modernes Mousse-Dessert ersetzen lässt.
In einer früheren Vorstellung betonte die Konditorei außerdem, dass Obst häufig selbst verarbeitet und auch die Konfitüre für die Linzerplätzchen in der Werkstatt gekocht wird.
Diese Sorgfalt macht bei Fruchtdesserts besonders viel aus. Eine gute Aprikosenkonfitüre, reife Himbeeren oder aromatische Sauerkirschen können einem Kuchen eine ganz andere Tiefe verleihen als aromatisierte Fertigfüllungen.
Himbeer-Quarktorte: ein leichtes Dessert für warme Balatontage
Zu den früher ausführlich vorgestellten Süßspeisen von Márton gehört die Himbeer-Quarktorte. Ihr Rezept wurde auch in einer kulinarischen Serie über den Balaton veröffentlicht.
Auf den Biskuit kommt eine leichte Quarkcreme, die durch Sauerrahm, Sahne, Zitrone und Vanille verfeinert wird. Obenauf folgen frische Himbeeren und eine fruchtige Schicht.
Dieser Kuchen passt besonders gut zum Sommer. Der milde, leicht säuerliche Quark, die Frische der Zitrone und das lebendige Himbeeraroma ergeben eine Kombination, nach der das Dessert nicht unbedingt schwer im Magen liegt.
Quark hatte unter den beliebten Zutaten alter Balaton-Konditoreien immer einen besonderen Platz. Bei Márton zeigte sich diese Tradition auch in früher angebotenen Käsekuchen und gebackenen Quarktorten.
Wenn du fruchtige, erfrischendere Süßspeisen bevorzugst, lohnt sich ein Blick auf diese Auswahl.
Esterházy, Lúdláb und Oroszkrém: große Lieblinge der klassischen Konditorei
Die Vielseitigkeit der Márton Cukrászda zeigt sich nicht nur in neueren Kreationen, sondern auch in der reichen Auswahl traditioneller ungarischer Torten.
In früheren Vor-Ort-Berichten wurden Esterházy-Torte, Lúdláb, Oroszkrém-Torte, Erdbeer-Kardinalschnitte und verschiedene Strudel genannt.
Diese Desserts gehören seit Jahrzehnten fest zu ungarischen Konditoreien. Die Walnuss-Mandel-Welt der Esterházy-Torte, der kräftige Schokoladencharakter von Lúdláb und die sahnig-fruchtigen Aromen der Oroszkrém-Torte bieten jeweils ein anderes süßes Erlebnis.
Eine große Stärke von Márton besteht darin, dass solche Kuchen nicht bloß als nostalgische Kulisse Platz finden. Alte Rezepte zu bewahren, gehört zur beruflichen Philosophie des Konditormeisters.
Es ist kein Zufall, dass hier schon in den 1980er-Jahren Käsekuchen und Obsttorten hergestellt wurden, die damals im Angebot der Balaton-Konditoreien noch neu waren.
Eis aus traditionellen Zutaten mit italienischer Erfahrung
Eis gehört untrennbar zur Sommerwelt der Márton Cukrászda.
Márton Lajos interessiert sich seit Langem auch für die italienische Eisherstellung und hat an einer italienischen Eisschule gelernt. Nach eigener Aussage möchte die Werkstatt nicht auf Aromapasten und Fertigpulver setzen, sondern auf echte, traditionelle Zutaten.
Neben den Klassikern Schokolade, Vanille, Zitrone, Erdbeere, Himbeere und Punsch tauchten immer wieder außergewöhnlichere Eissorten auf. Frühere Berichte erwähnten beispielsweise Sanddorn und weitere Varianten mit Fantasienamen.
Eisessen ist hier nicht nur etwas für Sommertouristen. Für viele Stammgäste ist Márton ein fester Bestandteil früherer Familienurlaube: der Ort, bei dem die Kinder schon von Weitem wissen, dass gleich für eine Kugel Eis angehalten wird.
Wenn du im Sommer in Balatonlelle bist, lohnt es sich, neben der Kuchenvitrine auch die Eisauswahl zu entdecken.
Eine besonders hundefreundliche Konditorei, in der auch Vierbeiner ein Dessert bekommen
Eine der überraschendsten Besonderheiten von Márton ist, dass hundefreundliche Gastlichkeit hier wirklich ernst genommen wird.
Laut eigener Vorstellung sind Hunde nicht nur auf der Terrasse, sondern auch im Innenraum willkommen. Bereitgestellte Näpfe bieten frisches Wasser; im Sommer wurde spezielles Hundeeis und im Winter Hundejoghurt angeboten.
Auf Vorbestellung werden sogar Hundegeburtstagstorten hergestellt. Das ist eine ganz andere Stufe der Gastfreundschaft: Vierbeinige Familienmitglieder werden nicht einfach geduldet, sondern ausdrücklich willkommen geheißen.
Das tierfreundliche Engagement reicht zudem über die Konditorei hinaus. Nach einer früheren Vorstellung unterstützte der Betrieb örtliche Tierschützer auch mit Spendensammlungen und Vermittlungsveranstaltungen.
Wenn du mit Hund am Südufer des Balaton unterwegs bist, kann Márton deshalb ein besonders interessanter Zwischenstopp sein.
Festtagstorten, Familienanlässe und der Alltag der Konditorei
Die Márton Cukrászda lebt nicht nur von Süßspeisen, die vor Ort gegessen werden. Vorbestellte Geburtstags-, Festtags- und Hochzeitstorten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
In einem Interview 2025 erzählte der Konditormeister, dass an manchen Wochenenden acht bis zehn Hochzeitstorten entstehen, darunter große Festtagstorten mit hundert oder sogar noch mehr Portionen.
Die Auftraggeber kommen nicht nur aus Balatonlelle, sondern auch aus umliegenden Orten und sogar weiter entfernten Städten.
Bei großen Torten gilt derselbe Konditoreiansatz wie bei den kleineren Kuchen in der Vitrine: echte Zutaten, Erfahrung und Aufmerksamkeit für Details.
Wenn du eine Torte für einen besonderen Anlass bestellen möchtest, stimme Größe, Geschmacksrichtungen und gewünschte Dekoration rechtzeitig ab.
Auch im Winter lohnt sich ein Stopp für Kuchen
Eine langjährige Besonderheit der Márton Cukrászda ist, dass sie sich nicht ausschließlich auf die Sommersaison stützt.
Márton Lajos erzählte in einem früheren Interview, dass das Geschäft über Jahrzehnte ganzjährig geöffnet war und traditionell nur an wenigen Tagen rund um Weihnachten schloss.
Am Balaton ist das eine besonders wertvolle Tradition, denn außerhalb der Hauptsaison bieten viele Gastronomiebetriebe deutlich weniger Möglichkeiten.
Im Herbst und Winter bereiten ein heißer Kaffee, eine Cremeschnitte oder frisch gebackene Pogácsa eine ganz andere Freude als das Eisessen im Sommer. In der Vorweihnachtszeit gehören auch Bejgli zu den alten Favoriten.
Die Welt von Márton ist deshalb nicht nur mit Urlauben am Balaton verbunden, sondern ebenso mit dem Alltag und den Familienfesten der Einheimischen.
Ein bequemer Zwischenstopp an der Hauptstraße 7
Die Márton Cukrászda liegt unter der Adresse 8638 Balatonlelle, Rákóczi út 239–241., unmittelbar in der Nähe der Hauptstraße 7.
Die Lage ist besonders praktisch, wenn du das Südufer mit dem Auto erkundest. In der Umgebung gibt es Parkmöglichkeiten; die Konditorei begrüßt Besucher sowohl im Innenraum als auch auf der Terrasse.
Márton ist kein Café mit Seepanorama. Es lebt weder vom Sonnenuntergang über dem Balaton noch von spektakulärer Einrichtung. Die eigentlichen Anziehungspunkte sind hier die Kuchenvitrine und die Geschichte des Konditorhandwerks.
Das beste Programm ist deshalb ganz einfach: Halt an, schau dir die Torten an und wähle einen alten Favoriten sowie etwas, das du noch nicht probiert hast. Und bevor du weiterfährst, wirf auch einen Blick auf die Pogácsa.

Der Mensch hinter dem Lokal
Márton Lajos: Er versüßt die Sommer am Balaton seit 1979
Manche Handwerker verschmelzen mit ihrer Arbeit allmählich mit den Erinnerungen einer ganzen Stadt. Márton Lajos ist in Balatonlelle genau so ein Konditor.
1979 begann er, seine Familienkonditorei aufzubauen. Damals war es am Südufer des Balaton noch keineswegs selbstverständlich, in jedem Ort aus verschiedenen handwerklich hergestellten Süßigkeiten wählen zu können. Frische Kuchen und Eis wurden bald beliebt, und um die Pogácsa entwickelte sich mit der Zeit eine regelrechte Begeisterung.
Hinter dem Erfolg standen keine geheimen Zutaten, sondern gründliches Fachwissen und die Überzeugung, mit echten Zutaten zu arbeiten: Butter, frische Eier, Sahne, sorgfältig verarbeitetes Obst und Rezepte, die sich über Jahrzehnte bewährt haben. Die selbst entwickelte Lellei Krémes des Konditormeisters ist inzwischen eine der bekanntesten Spezialitäten des Hauses.
Lajos war allerdings nie der Meinung, langjährige Erfahrung entbinde vom Lernen. Auch als mit dem Goldenen Kranz ausgezeichneter Konditormeister bildete er sich mit siebzig noch weiter und lernte in Italien die Eisherstellung, um das Angebot mit neuen Ideen zu bereichern.
Die Konditorei wuchs zu einem echten Familienunternehmen heran. Seine Frau und seine Tochter Katalin wurden ebenfalls Teil der Arbeit, die so viele Balatonurlauber und Einheimische kennen und schätzen.
Während sich die Welt der Desserts ständig verändert, hält Márton Lajos an einem fest: Guter Kuchen braucht Zeit, Aufmerksamkeit und die richtigen Zutaten.
Vielleicht ist genau das das Schönste an der Márton Cukrászda. Seit fast einem halben Jahrhundert wirkt in der Werkstatt dieselbe Neugier, aus der jeden Morgen neue Kuchen, frische Pogácsa und weitere süße Erinnerungen an den Balaton entstehen.
Das solltest du probieren
Lellei Krémes
Weil die Aromen bei Márton eine echte Geschichte haben. Die Konditorei besteht seit 1979, hinter den Kuchen steht ein mit dem Goldenen Kranz ausgezeichneter Konditormeister, die Pogácsa werden bis heute zweimal täglich gebacken und neben traditionellen Süßspeisen entstehen laufend neue Ideen. Ein Zwischenstopp in Balatonlelle, der nicht trendig sein muss, um in Erinnerung zu bleiben.
Insidertipp
Erst Cremeschnitte, dann Pogácsa. Oder umgekehrt!
Bestell eine Lellei Krémes und wähle anschließend aus den Käse- und Bärlauchpogácsa – am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen! Im Sommer lohnt es sich auch, das Eis zu probieren. Wenn du mit Hund kommst, frag nach den besonderen Leckerbissen für Vierbeiner.
Der BalatonEats-Genussplan
So stellst du dein Essen zusammen
- 01Frisch gebackene Käsepogácsa
Eine der größten Legenden von Márton ist nicht süß, sondern herzhaft. Die goldbraune Oberfläche, der kräftige Käsegeschmack und das weiche, angenehm mürbe Innere frisch gebackener Pogácsa sind ein perfekter Auftakt zum Probieren in der Konditorei. Wenn gerade auch die Bärlauchvariante gebacken wird, lohnt es sich, davon ebenfalls ein paar Stück zu nehmen.
- 02Lellei Krémes
Die hauseigene Spezialität, für die viele Gäste seit Jahrzehnten wiederkommen. Das feine Knacken des Blätterteigs und die zarte Vanillecreme zeigen gemeinsam, warum Cremeschnitten ein Dauerfavorit sind. Wenn du nur für eine einzige Süßspeise Zeit hast, würde ich diese wählen.
- 03Ein Stück Lellei álom
Nach der klassischen Cremeschnitte lohnt es sich, auch die modernere Seite von Márton kennenzulernen. Lellei álom ist eine besondere, moderne Tortenschnitte, die ein Gast 2025 ausdrücklich lobte. Sie kann eine schöne Abrundung der Verkostung sein, besonders mit einem guten Espresso.
Das sagen die Gäste
Was bleibt den Gästen in Erinnerung?
Die größten Werte der Márton Cukrászda sind ihre über Jahrzehnte gewachsene Stammkundschaft, die reiche Auswahl traditioneller Kuchen und der Ruf ihrer frisch gebackenen Pogácsa. Viele sehen sie als festen Stopp ihres Balatonurlaubs und lieben besonders die Lellei Krémes, das Eis und die familiären Konditoreitraditionen. Das Gästeerlebnis ist nicht völlig gleichbleibend: Service und Qualität einzelner Kuchen werden gelegentlich kritisiert. Insgesamt ist Márton eine charaktervolle, traditionsreiche Konditorei am Balaton, die vor allem wegen ihrer Aromen, Auswahl und generationenübergreifenden Geschichte einen Besuch wert ist.
Aus mehr als 3400 öffentlichen Google-Bewertungen, 20 Restaurantberichten auf Tripadvisor, sechs ausführlichen Gästebewertungen auf Ittjártam.hu sowie Rückmeldungen auf Szallas.hu und Restaurant Guru. Zum Recherchezeitpunkt lag die Google-Bewertung bei 4,5/5, die von Tripadvisor bei 3,6/5 und die von Ittjártam bei 3,7/5. Ältere und neuere Meinungen habe ich getrennt betrachtet; einzelne Beschwerden wurden nicht als allgemeiner betrieblicher Mangel gewertet.+
Warum Gäste wiederkommen
- Die nach eigenem Rezept hergestellte Lellei Krémes, ein Favorit vieler Stammgäste.
- Frisch gebackene Käse-, Bärlauch- und andere traditionelle Pogácsa.
- Cremiges Eis in vielen Geschmacksrichtungen.
- Die Traditionen der Familienkonditorei und seit Jahrzehnten vertraute Aromen.
- Hundefreundlicher Empfang mit frischem Trinkwasser und besonderen Leckerbissen für Hunde.
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Was du vorher wissen solltest
- Der Service ist nicht immer gleichbleibend: Neben vielen positiven Erfahrungen gab es Beschwerden über unhöfliche oder unaufmerksame Bedienung an der Theke.
- Die große Konditorei und die Thekenbedienung können zu Stoßzeiten unpersönlicher wirken.
- Auf der überdachten Terrasse kann sich im Sommer Hitze stauen; der Verkehr auf der nahen Hauptstraße kann die Pause lauter machen





